12.11.2025
Dein Wissen in die Medien tragen
Warum brillantes Fachwissen allein nicht ausreicht, um wahrgenommen zu werden, und was stattdessen zählt.
Es gibt Expertinnen, die alles wissen und kaum jemand kennt sie. Und es gibt Menschen mit weniger Erfahrung, die in jedem Podcast sitzen und in jeder Zeitung stehen. Der Unterschied liegt nicht im Fachwissen. Er liegt darin, wie man darüber spricht und wo.
Vom Fachwissen zur Geschichte, die bleibt
Ich kenne eine Expertin, die Jahrzehnte Wissen in ihrem Fach gesammelt hat. Ihr Problem: Niemand außerhalb ihrer Fachcommunity verstand, was sie eigentlich tat und warum das wichtig war. Wir haben gemeinsam drei Dinge verändert: ihre Sprache (weniger Begriffe, mehr Bilder), ihren Einstieg (eine Geschichte statt ein Konzept) und die Orte, an denen sie auftauchte.
Was wirklich zählt, wenn Du in die Medien willst
- —Klare Positionierung: Redakteurinnen entscheiden in Sekunden. Ein Satz reicht: Ich helfe X dabei, Y zu tun, weil ich Z erlebt habe.
- —Eine Geschichte statt Fakten: Menschen erinnern sich an konkrete Momente, nicht an Konzepte. Was hast Du selbst erlebt, das Dein Thema zeigt?
- —Den richtigen Kanal wählen: Dein Wissen dorthin tragen, wo Deine Zielgruppe schon zuhört. Nicht überall, sondern gezielt.
- —Dranbleiben: 7 von 10 Medienkontakten entstehen erst beim dritten oder vierten Nachfassen. Kein Rückschlag, nur Timing.
- —Aktuelle Themen nutzen: Wenn ein Thema gerade diskutiert wird und Du etwas dazu sagen kannst, dann sag es jetzt.
Dein Wissen ist da. Was oft fehlt, ist der Weg nach draußen. Den finden wir gemeinsam.